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Erziehungsbeistand

Erziehungsbeistand

Ein Erziehungsbeistand ist in der Regel ein Sozialpädagoge bzw. kommt aus der ähnlichen Fachrichtung und unterstützt Kinder und Jugendliche in sozialen und familiären Krisensituationen. Das Sorgerecht der Eltern wird dabei nicht beeinträchtigt. Ein Erziehungsbeistand darf nicht mit Sozialpädagogischer Familienhilfe verwechselt werden, bei der die Eltern und die Gesamtfamilie im Mittelpunkt stehen.

Erziehungsbeistände sind sozialpädagogisch ausgebildete Fachkräfte, die über eine längere Zeit Kinder oder Jugendliche (0 bis noch nicht 18 Jahre auch Ausnahme bis 21 Jahre) begleiten, die ohne diese individuelle persönliche Unterstützung mit ihrer familiären oder sozialen Lebenssituation nicht mehr zurecht kommen würden.

Vorrangige Aufgaben sind:
-Hilfe zur Bewältigung von Entwicklungsproblemen
-Förderung der Verselbstständigung des Kindes oder des Jugendlichen unter Erhalt des Lebensbezugs zur Familie

Eltern können einen Erziehungsbeistand beim Jugendamt beantragen. Empfehlenswert ist ein Erziehungsbeistand z.B. bei Schulschwierigkeiten, Kommunikationsproblemen, Kontaktängsten oder massiven Pubertätsproblemen.
Die Bestellung eines Erziehungsbeistands ist eine freiwillige, in der Regel kostenlose Form der Erziehungshilfe der Kinder- und Jugendhilfe.
Die Maßnahme basiert auf dem Vertrauen zwischen Eltern, Kind und Erziehungsbeistand. Rechtlich hat der Erziehungsbeistand keinerlei Befugnisse, das Sorgerecht wird nicht beeinträchtigt.
Als zusätzliche Unterstützung für junge Volljährige kommt gegebenenfalls auch eine Nachbetreuung in Frage.

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